Idee, Konzept, Scheitern; neue Idee, Konzept, Scheitern; Neue Idee…

Als wir uns das erste Mal zusammengesetzt haben, waren wir mit unseren Ideen noch ganz irgendwo anders. Irgendwie wurden wir darauf aufmerksam, dass Menschen mit schwierigen gesundheitlichen Situationen und deren engstes Umfeld wenig Möglichkeiten haben, einen entspannten Urlaub zu genießen. Deshalb wollten wir eine Einrichtung schaffen, die einerseits die Familien von schwerkranken Menschen entlastet und ihnen ein bisschen Urlaub ermöglicht. Andererseits sollten die Betroffenen selbst, außerhalb ihres gewohnten Umfelds, die Möglichkeit bekommen, Urlaub zu machen aber trotzdem rund um die Uhr bestens versorgt zu sein. Mehrere Monate arbeiten wir an unserer Idee, dachten über Möglichkeiten nach, informierten uns über mögliche Standorte und schrieben dann einen Businessplan. Erst da merkten wir, dass diese Idee finanziell sich nicht tragen würde, wenn nicht von der öffentlichen Hand mitfinanziert. Es schien uns unmöglich, diese Idee umzusetzen, also ließen wir sie fallen. Damit war vorerst auch die Idee der Gründung gestorben. Vorerst. Denn wenige Monate später rief ich Rene Euphorisch an, mir sei etwas aufgefallen. Aber bevor ich dazu komme, gehen wir noch einen Schritt zurück.

Meine Mutter (eine liebenswerte, wenn auch oft sture Frau, die mit Technik ungefähr soviel zu tun hat, wie eine Katze mit Algebra 😉 ) ist seit ich klein bin immer auf die Umwelt bedacht. Bei uns gab es immer regionales und saisonales Obst und Gemüse, Fleisch gab es meistens nur Sonntags und dann auch nur das vom Bauern. Und seit einiger Zeit hatte meine Mutter einen ökologischen Modeversand (http://maas-natur.de/; meine Mutter bekommt natürlich vierteljährlich ihren Printkatalog) entdeckt. Seitdem schenkte sie mir zu Weihnachten immer ökologische, wenn auch nicht immer ganz modische Mode. So und jetzt zu unserer Idee. Als ich mich selber im Internet über Ökomode umsah, war mir aufgefallen, konnte ich nirgends Online-Shops finden, die Ökomode anboten, die ich freiwillig tragen würde. Dies berichtete ich auch Rene und unsere Idee war geboren: einen Online-Shop, der tragbare Ökomode vertreibt!!! Mit dieser Idee wurden wir auch beim CAST in Innsbruck vorstellig. Nach einem ernüchterndem Erstgespräch, indem so einiges an unserer Idee bemängelt wurde, ließen wir nicht locker. Wir schrieben eine Bewerbung für ein Start-Up-Workshop beim CAST. Und siehe da, unsere Bewerbung wurde angenommen! Aber dazu mehr in einem späteren Beitrag. Einiges kann ich euch aber jetzt schon versichern, ohne diesem Workshop wären wir jetzt niemals da, wo wir jetzt sind, also wieder am Anfang 😉 !!!

Seas und bis bald,

euer Dominic

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