Seas – Fails – Teil I

Nach meinen etwas ernsteren Beiträgen, heute mal etwas lockeres. Wie ihr vielleicht oder vielleicht auch nicht mitbekommen habt, sind wir dabei ein Unternehmen zu gründen, das nachhaltige Sneakers produziert. Nun klingt das vielleicht im ersten Moment auch ein bisschen weit hergeholt: ein Politologe und ein Pädagoge machen Schuhe. Dementsprechend ist uns, wie ihr euch schon denken könnt, auch schon der eine oder andere Fehler unterlaufen. In diesem Beitrag möchte ich euch etwas darüber erzählen, damit ihr euch diese Peinlichkeiten ersparen könnt ;).

Tempus fugit

Rene hat in seinem letzten Beitrag darüber erzählt, wie wir uns in eine der größten Schuhmessen Europas eingeschlichen haben. Wir wollten uns dort Kontakte zu verschiedenen Produzenten verschaffen (unser Konzept war damals noch ein bisschen anders). Gut, nun waren wir in der Messe. Als erstes holten wir uns natürlich einen Messeplan und suchten uns heraus was uns interessierte. Ok, super, als erstes gehen wir da hin. Beim Aussteller angekommen, überlegten wir uns wen und wie wir dort jemand ansprechen sollten. Ihr müsst euch die Szene ungefähr so vorstellen: Zwei großgewachsene, bärtige Jungs stehen für ca. 15 Minuten vor einem Stand und diskutieren und werfen immer wieder peinliche Blicke zu den Herren und Damen beim Stand, in der Hoffnung irgendwann angesprochen zu werden. Die Szene endete damit, dass wir beschlossen, erstmal bei einem anderen Aussteller vorstellig zu werden. Ihr könnt euch schon denken wie es dort weiterging, oder? Genau, dort kam es wieder zur gleichen Szene. Und es ging immer so weiter. Nach vier Stunden Messebesuch hatten wir noch mit niemanden gesprochen. Irgendwann überwanden wir unsere Schüchternheit und natürlich hatten auch die Aussteller Interesse mit uns zu sprechen, dafür waren sie ja schließlich auf der Messe. Am Ende des Tages hatten wir aber ungefähr vier Stunden verloren, in denen wir mehr Kontakte hätten machen können.

Deshalb mein Rat an euch: Wenn ihr auf einer Messe, einem StartUp-Event oder sonst wo seid, wo ihr interessante Kontakte generieren könntet, sprecht die Menschen einfach an. Niemand wird euch fressen und die meisten werden froh darüber sein, angesprochen zu werden, weil sie genau deshalb da sind – um mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Einer dieser Messekontakte brachte uns schlussendlich auch zu unserer Designerin, aber dazu erzähle ich euch etwas im nächsten Failbeitrag ;).

Seas und bis bald,
Dominic

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