Ich bin eine Flasche! Die Beudeutung von Kreislaufwirtschaft.

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Die Europäer lieben ja bekanntlich ihre Mülltrennung und wer hat nicht schon einmal von Mutter einen bösen Blick zugeworfen bekommen, weil er seinen Joghurtbecher nicht richtig entsorgt hat?

Manche gehen so weit, den Müll noch einmal zu spülen, bevor der Becher in die Tonne wandert. Ja das ist irgendwie lustig, aber alles hat eine Vorgeschichte.

Plastik und Kunstoff müllen unseren Planeten zu. Nicht erst seit Anne Leonard und dem wunderbaren Film „The Story of Stuff“ wissen wir, dass eine lineare „Wegwerfwirtschaft“ früher oder später zu einer Umweltkatastrophe führen wird, wenn wir nicht unsere Produktdesign und/oder unser Konsumverhalten ändern.

Die Lösung? Das „Cradle-to-Cradle“ Prizip! Der ursprüngliche Lebenszyklus eines Produkts lautet „Cradle-to-Grave“, das heißt von der Wiege bis in das Grab. Ein Produkt wird produziert, benutzt und irgendwann  wegeworfen oder verbrannt.

Das „Cradle-to-Cradle“ Prinzip hingegen denkt von Anfang an an das Ende, d.h. ein Produkt wird nicht weggeworfen, sondern noch einmal zu einem Produkt verarbeitet. Beispielsweise kann ein altes T-shirt zu einem Putzlappen verarbeitet werden oder ein Schuh zu einem Flip-Flop usw..

Im besten Fall der „Cradle-to-Cradle“ Welt würde es überhaupt keinen Müll geben, denn alles was man zum Produzieren von Produkten benötigt, wäre ein Wertstoff.

Der deutsche Professor Michael Braungart gilt als Gründer des „Cradle-to-Cradle“ Prinzips und beschreibt es als eine Kreislaufwirtschaft. Alles was produziert wird, lässt sich wieder verwenden.

Im Kontext Mode bedeutet das folgendes: Es gibt einige Fasern die vorher Müll waren, wie z.B. recyceltes Polyester, dass aus alten PET Flaschen gewonnen wird.

Grundsätzlich wird auf der Welt sehr, sehr viel Polyester produziert. Dies vor allem deshalb, weil Polyester sehr günstig ist. Doch wird Polyester aus Erdöl gewonnen und riesige Müllberge werden produziert, wenn Polyester einfach weggeworfen wird.

Mit recyceltem Polyester verringert man die Abfallmengen, entlastet Deponien und macht es möäglich, dass ein einmal verwendeter Stoff immer wieder dem Kreislauf der Produktion zugeführt wird und kein neues Polyester produziert werden muss.

Zum Schluss jetzt noch etwas richtig flaches um in die Woche zu starten: Seit keine Flasche, sondern zieht die Flasche(n) besser an *badumssss*

Seas euer

René

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