Britische Supermarktkette verbietet Plastikverpackungen

Falls du dich jemals mit Zero-Waste auseinandergesetzt hast, hast du sicher beobachtet, dass du glücklicherweise auf Erfahrungen vieler Anderer bauen kannst.

Die wichtigste Lehre ist, dass es in den großen Supermarktketten sehr, sehr schwer ist, plastikfrei einzukaufen. In Plastik verpacktes Gemüse, die Beeren, die in Plastikbehälter befüllt sind, das Fleisch, das mit Plastikfolien zugedeckt ist… Und dann kommen wir in Süssigkeitenreihe: Gummibärchen, Schokolade… All diese Köstlichkeiten sind in Plastik verpackt. Von den Getränken ganz zu schweigen – die wenigsten Getränke werden in Mehrwegglasflaschen angeboten. Es scheint kein Weg vorbei am Plastik. Die Menge an Plastikmüll, die wir durch unsere täglichen Einkäufe verursachen ist reine Verschwendung, belastet die Umwelt und ist schwer zu vermeiden!

Bis jetzt!

Die erste große Kette setzt Zeichen

Als die ersten verpackungsfreien Einzelgeschäfte in Europa so langsam Fuß gefasst haben, haben die großen Kette die Entwicklungen genauestens verfolgt. Und jetzt hat eine dieser Kette in Großbritannien einen drastischen Schritt IN DIE RICHTIGE RICHTUNG gemacht. Iceland hat angekündigt bis 2023 (für diejenigen, die meinen wir haben noch immer die 90er Jahre, 2023 ist in fünf Jahren 😉 ) Plastik su ihren Geschäften komplett verbannen oder zumindest drastisch reduzieren zu wollen.

 

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Ladenreihe in einer Iceland – Filiale; noch mit Plastik. (aus: iceland.co.uk)

 

Iceland kündigte diese Neuerung Mitte Januar an und erhielt sofort großes Medienecho und die Zusprache der Konsumenten. Damit hat Iceland einen großen Schritt gewagt, den die Kette hat mehr als 800 Geschäfte in ganz Großbritannien. Auch die Auswirkungen auf die Umwelt einer solchen Veränderung sind bedeutend. Die Ankündigung macht zu gleich aber auch klar, eine plastikfrei Supermarktkette ist ein mögliches Unterfangen. Dadurch bringt der Konzern auch andere Mitbewerber in eine missliche Lage, denn der Eine oder Andere wird nachziehen wollen. Denn – Iceland Studien haben ergeben, dass 80% ihrer Kunden diesen Schritt stark befürworten. Und die Anzahl nachhaltiger Konsumenten steigt täglich!

Eine Frage bleibt.

Wer ist der nächste?

 

Seas und bis bald,

Euer Dominic

 

(Das Titelbild wurde s4rb.com entnommen)

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